Wer Sicherheit will, wählt am 23. Februar mit beiden Stimmen die CDU – Für Moderne Sicherheitsbehörden und Polizei

Hiermit geht die letze Sitzungswoche des Bundestag vor der Bundestagwahl am 23. Februar 2025 vorbei. Emotional und unentschlossen.

Merz und die CDU sind nicht gescheitert, sondern haben den Bundesbürgern Mittwoch und Freitag eindrucksvoll gezeigt welchen Parteien und Politikern die Innere Sicherheit am wichtigsten ist und wo diese über der Partei und deren Umfragen steht.

Auch haben Sie gezeigt welche Parteien und Politikern nur Krokodilstränen vergießen und den Bundesbürgern Konsequenzen vorgaukeln, wer für Weltoffene Asylpolitik von Schutzsuchende und Flüchtlinge Terrorismus, Mord und Vergewaltigung an Bundesbürger und dazu noch Mord an Kindern (die schwächsten) der Gesellschaft, in Kauf nimmt und diese „Beschäftigung“ mit Straftaten an der Gesellschaft toleriert. Um dann später mit Brandmauer Debatten abzulenken wenn man Sie zur Rede stellt.

Komisch das alles bei unser jetzigen Bundesregierung und Bundeskanzler auf Bundes- und EU- Ebene geht außer Bundesbürger zu Schützen. Unfassbar! Straftaten an der Gesellschaft darf keine „Beschäftigung“ für Schutzsuchende und Flüchtlinge sein.

Jeder Bundesbürger hat bei der Bundestagswahl 2025 die Entscheidung ober weiter in so einen Staat aber vor allem Rechtsstaat Leben, Wohnen und Arbeiten möchte. Nutzt eure Stimme!

Denn diese Woche mussten die Parteien Farbe zur Inneren Sicherheit bekennen. Man darf gespannt sein wie sich das auf die Entscheidung der Bundesbürger bei der Bundestagswahl auswirkt. Ab jetzt haben wir Bundesbürger es in der Hand – Geht alle am 23. Februar Wählen für die Innere Sicherheit.

Weltoffene Asylpolitik für Schutzsuchende und Flüchtlinge in Deutschland kann auch ohne Terrorismus, Mord, Vergewaltigung an Bundesbürgern und vor allem Kinder, funktionieren. Diese Ziel sollte jede Demokratie verfolgen weil es das einzig richtige ist.

Wer Sicherheit will, wählt am 23. Februar mit beiden Stimmen die CDU. Für Moderne Sicherheitsbehörden und Polizei. Aber vor allem für einen Rechtsstaat der Bundesbürger, Schutzsuchende und Flüchtlinge gleich behandelt.

Christian Dauck


Mannheim, Solingen, Magdeburg und Aschaffenburg: Wir erleben gegenwärtig eine neue Dimension der Gewalt. Solche Taten dürfen nie Normalität werden. Sicherheit für alle Menschen ist die wichtigste Aufgabe unseres Staates.

Deswegen ist jetzt Handeln geboten. Die Menschen unterstützen uns dabei, Deutschland wieder sicher zu machen. Zwei Drittel der Menschen in Deutschland stehen hinter unserem Kurs für mehr Sicherheit und einen Stopp der illegalen Migration. Das heißt: Zwei von drei Bürgern in unserem Land sind für einen Politikwechsel, wie ihn die CDU heute in das Parlament eingebracht. Wir halten unser Wort.

Heute konnten wir den Politikwechsel noch nicht umsetzen. Wir verlieren Zeit, um Deutschland endlich wieder sicher zu machen.

Leider waren weder SPD noch Grüne bis zuletzt bereit, über mehr Sicherheit und den Stopp illegaler Migration zu entscheiden. 

Nach heute ist klar: Wer mehr Sicherheit will, wer die illegale Migration stoppen will, muss am 23. Februar mit beiden Stimmen CDU wählen. Nur eine starke CDU ist in der Lage, die Probleme unseres Landes aus der Mitte des Parlaments zu lösen. Es sind keine einfachen Zeiten für unser Land. Das wissen wir. Wir können dieses Thema nicht den Extremisten überlassen. Wir müssen aus der Mitte unserer Gesellschaft handeln.

Wer Sicherheit will, wählt am 23. Februar mit beiden Stimmen die CDU

Wahlkampf ist Rot-Grün wichtiger als die Sicherheit der Bürger

Der Bundestag hat über das Zustrom-Begrenzungsgesetz abgestimmt. Das Ergebnis: 693 Stimmen wurden abgegeben. Dafür haben 338 Abgeordnete gestimmt. Gegen das Gesetz: 350 Abgeordnete. Fünf haben sich enthalten.

Die Entscheidung des Bundestags gegen schärfere Asyl-Gesetze ist eine harte Niederlage. Nicht nur für Friedrich Merz, sonSo viele Abweichler gab es bei der FDP
Bei der FDP stimmten Abgeordnete gegen Merz‘ Asyl-Gesetz – oder waren schlicht nicht anwesend. Von 90 Abgeordneten haben nur 67 dem Gesetzesentwurf zugestimmt, ganze 23 Abgeordnete nicht. Im Klartext: Mehr als jeder vierte Abgeordnete (25,56 Prozent) der Freien Demokraten stimmten NICHT zu!

dern für alle demokratischen Parteien – und das gesamte Land.

Einmal mehr entsteht der fatale Eindruck: Wichtige Probleme werden vertagt, Lösungen blockiert. Die Politik scheint handlungsunfähig – gerade wenn es um die Sicherheit der Bürger geht. Ein Armutszeugnis!

Schuld daran haben vor allem SPD und Grüne. Trotz Krisengesprächen und Kompromissangeboten bleiben sie hart: Keine schärferen Asylgesetze! Kein Versuch, die illegale Migration stärker einzudämmen.

Stattdessen der Dauervorwurf an Friedrich Merz und die Union, mit der AfD gemeinsame Sache zu machen. Was für ein durchschaubares Wahlkampf-Manöver.

Mit der Blockade stellt sich die Mehrheit der Volksvertreter gegen die Mehrheit der Bevölkerung. Schließlich unterstützt der überwiegende Teil der Bundesbürger die Asylpläne von CDU/ CSU. Das zeigen eindrucksvoll auch jüngste Umfragen von ARD und ZDF.

Dass sich Rote und Grüne diesem Mehrheitswillen verweigern, ist demokratisches Recht. Nur: Die selbst erklärten letzten Verteidiger der Demokratie erweisen genau dieser Demokratie mit ihrer Blockade einen Bärendienst.

SPD und Grüne zeigen damit: Wahlkampf ist wichtiger als Bürgerwille. Damit stärken sie nicht die Demokratie. Damit stärken sie die Radikalen.

Quelle: https://www.bild.de/politik/inland/kommentar-wahlkampf-ist-rot-gruen-wichtiger-als-sicherheit-der-buerger-679cf4a9d72ca12c3499b89b


Innere Sicherheit: Psychisch Kranke Gewalttäter (IMK)/Sicherheitspaket (SPD)/Pläne für die Migrationspolitik (CDU) und (FDP)

Psychisch Kranke Gewalttäter (IMK)

Strengere Regeln im Umgang mit psychisch kranken Personen

Innenministerin Nancy Faeser sprach sich dabei für striktere Regeln aus: „Die Polizei muss die Risiken durch solche Personen so früh wie möglich erkennen und bestmöglich einschätzen können. Dafür müssen Polizei-, Gesundheits- und Ausländerbehörden mehr Daten austauschen können.“ Die Ministerin befürwortete die Ankündigung der Länder, ihre Gesetze zur Einweisung und Unterbringung von gefährlichen, psychisch erkrankten Personen zu überprüfen.

Zudem forderte Innenministerin Faeser mehr Abschiebehaftplätze: „Wir brauchen Dublin-Zentren, aus denen diejenigen direkt abgeschoben werden, die ihr Asylverfahren in anderen EU-Staaten durchlaufen müssen“, sagte Innenministerin Nancy Faeser

Zentrales Anliegen ist die Stärkung der Sicherheitsbehörden

Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Stärkung der Sicherheitsbehörden und die weitere Begrenzung der irregulären Migration.

Innenministerin Faeser verwies auf drei Gesetze, die für sie entscheidend seien. Das sind:

 „Diese Gesetzentwürfe von uns liegen alle auf dem Tisch. Wir können sie aus der demokratischen Mitte heraus im Deutschen Bundestag beschließen“, betonte Faeser im Anschluss der Sonder-IMK.

Quelle: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2025/01/sonder-imk.html


Sicherheitspaket (SPD)

Als Reaktion auf die Tat von Aschaffenburg bringt die SPD Gesetzentwürfe zu Migration und Sicherheit erneut in den Bundestag ein. Sie waren bisher unter anderem am Widerstand der Union gescheitert.

Am Vormittag debattiert der SPD-Parteivorstand über die Konsequenzen aus dem Verbrechen von Aschaffenburg: Eine erste Entscheidung ist schon gefallen. Die SPD will bisher noch nicht verabschiedete Gesetzentwürfe zu Sicherheit und Migration im Bundestag abstimmen.

In einem Beschlusspapier des Parteivorstandes heißt es: „Seit Wochen liegen weitere umfangreiche Gesetzentwürfe für mehr Sicherheit und Steuerung der Migration auf dem Tisch und werden von der Union blockiert oder als nicht dringlich erachtet.“ Man wolle diese Maßnahmen weiter noch vor der Bundestagswahl verabschieden. Im Beschluss rufen die Sozialdemokraten die „demokratischen Fraktionen“ im Bundestag auf einen „gemeinsamen Weg“ zu gehen.

Gesetz zur Terrorismusbekämpfung

Zu den Gesetzen, die die SPD einbringen will, zählt unter anderem das im Bundesrat stecken gebliebene Gesetz zur Verbesserung der Terrorismusbekämpfung. Es beinhaltet zusätzliche Befugnisse und Ermittlungsinstrumente für Bundeskriminalamt und Bundespolizei, zum Beispiel per biometrischem Datenabgleich, um im Netz verdächtige Personen zu identifizieren.

Das Gesetz war vor Weihnachten am Widerstand der unionsregierten Länder im Bundesrat vorerst gescheitert. Zur Verabschiedung müsste es wohl zuerst eine Einigung im sogenannten Vermittlungsausschuss zwischen Bundestag und Ländern geben.

Modernisierung der Bundespolizei und Asylreform

Zusätzlich will die SPD auch die Modernisierung des Bundespolizeigesetzes abschließen. Damit werde die Bundespolizei auf den aktuellen Stand der Technik gebracht „um eine angemessene Ermittlungsarbeit zu ermöglichen“.

Als dritten Punkt planen die Sozialdemokraten, eine beschleunigte Umsetzung der europäischen Asylreform auf den Weg zu bringen. Das beinhaltet unter anderem Asylverfahren an den EU-Außengrenzen. Dafür müssen auch deutsche Gesetze geändert werden. Dazu zählen Aufenthaltsgesetz, Asylbewerberleistungsgesetz und das Asylgesetz. Bisher hatte es dafür im Bundestag keine Mehrheit gegeben.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/spd-migration-100.html


Pläne für die Migrationspolitik (CDU)

Seine Ankündigung sorgt seit Tagen für Diskussionen. Vier Wochen vor der Wahl will CDU-Kanzlerkandidat Merz mit Anträgen die Migrationspolitik verändern und eine striktere Sicherheitspolitik ermöglichen. Ein Überblick über die Vorschläge.

Als Reaktion auf den tödlichen Messerangriff in Aschaffenburg durch einen abgelehnten Asylbewerber aus Afghanistan will CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz schnelle Änderungen in der Migrations- und Sicherheitspolitik vorantreiben. Seine Initiative sorgt vier Wochen vor der Wahl für hitzige Diskussionen. Kritiker werfen Merz vor, asylkritische Positionen der AfD zu übernehmen und eine Zusammenarbeit mit der Partei zu ermöglichen. Vertreter der Union erwidern, dass genau das Gegenteil – nämlich eine Abgrenzung der bürgerlichen Parteien zur AfD – sei der Fall.

Merz appellierte an SPD und Grüne, seine Anträge mitzutragen. „Niemand von uns sucht da irgendeine Zusammenarbeit mit der AfD“, versicherte er bei einem Wahlkampfauftritt. „Aber ich bin nicht länger bereit, nur weil möglicherweise die Falschen zustimmen, im Deutschen Bundestag das Richtige nicht mehr zur Abstimmung zu bringen.“ Eine Koalition mit der AfD schloss Merz weiterhin aus.

Was soll diese Woche im Bundestag passieren?

Die Union hat zwei Antragsentwürfe ausgearbeitet, die in der kommenden Plenarwoche in den Bundestag eingebracht werden sollen. Die Texte liegen dem ARD-Hauptstadtbüro vor. Ein Antrag enthält einen Fünf-Punkte-Plan „für sichere Grenzen und das Ende der illegalen Migration“. Der andere Antrag mit dem Titel „Für einen Politikwechsel bei der Inneren Sicherheit“ enthält insgesamt 27 Punkte mit Sofortmaßnahmen „für eine wirksame Stärkung der Inneren Sicherheit und zur Beendigung der illegalen Einwanderung“.

Bei beiden Anträgen handelt es sich um sogenannte Entschließungsanträge, die wie eine politische Forderung oder Willensäußerung in Richtung der Bundesregierung zu verstehen sind. Eine Gesetzesänderung oder andere Maßnahmen, die sofort greifen, ergeben sich daraus nicht. Gesetzesänderungen noch vor der Bundestagswahl am 23. Februar gelten aufgrund zahlreicher Fristen und festgelegter Verfahren, die verkürzt werden müssten, als vollkommen unrealistisch.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat für Mittwoch eine Regierungserklärung zu den Konsequenzen aus der jüngsten Messerattacke in Aschaffenburg angekündigt. Merz kritisiert das als unzureichend. „Immer wieder dasselbe Gerede. Natürlich Mitgefühl mit den Opfern. Mitgefühl mit den Familien. Gute Wünsche“, sagte Merz. „Spätestens mit Aschaffenburg ist jetzt wirklich Schluss, und ich meine das sehr, sehr ernst.“ Der Bundestag müsse endlich Entscheidungen treffen. „Es reicht nicht mehr, das Problem zu beschreiben. Wir müssen es lösen.“

Wie soll der Fünf-Punkte-Plan aussehen?

Der Antrag mit dem Fünf-Punkte-Plan geht in den ersten beiden Absätzen direkt auf die Tat von Aschaffenburg, aber auch auf den Messerangriff von Mannheim, den Terroranschlag in Solingen sowie den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt von Magdeburg ein. „Der Deutsche Bundestag weigert sich anzuerkennen, dass dies die neue Normalität in Deutschland ist“, heißt es im Text. Die aktuelle Asyl- und Einwanderungspolitik gefährde die Sicherheit. Die Politik „der letzten Jahre“ habe es versäumt, die Migration zu kontrollieren, geltendes nationales Recht durchzusetzen und Fehlanreize für illegale Migration zu beseitigen. Konkret werden folgende Punkte genannt:

  • Dauerhafte Grenzkontrollen zu allen Nachbarstaaten
  • Einreiseverbot für alle Personen, die keine gültigen Einreisedokumente besitzen, unabhängig davon, ob sie ein Schutzgesuch äußern oder nicht – die europäischen Nachbarstaaten seien bereits sichere Staaten für Verfolgte.
  • Inhaftierung von Personen, „die vollziehbar ausreisepflichtig sind“, auch in leerstehende Kasernen und Containerbauten. Abschiebungen müssten „täglich stattfinden“, regelmäßig auch nach Afghanistan und Syrien.
  • Unterstützung für die Länder beim Vollzug der Ausreisepflicht. Die Bundespolizei soll Haftbefehle für Abschiebehaft oder Ausreisegewahrsam beantragen können.
  • Ausreisepflichtige Straftäter und Gefährder sollen in einem zeitlich unbefristeten Ausreisearrest bleiben, bis sie freiwillig in ihr Heimatland zurückkehren oder die Abschiebung vollzogen werden könne.

Inwiefern die Vorschläge mit deutschem und EU-Recht vereinbar sind, bleibt offen. Einzelne Punkte wurden bereits von Experten angezweifelt. So sagte der Konstanzer Migrationsrechtler Daniel Thym tagesschau24, das geltende europäische Recht sehe vor, dass Menschen zunächst einreisen dürften, um dann in einem Verfahren prüfen zu können, ob eine Aufenthaltserlaubnis möglich sei, oder die Personen wieder ausgewiesen werden müssten. Die CDU versuche, eine Ausnahmeklausel in europäischen Verträgen zu aktivieren. Die Frage der Rechtmäßigkeit eines Notstandes müsste letztlich von Gerichten geklärt werden.

In dem Antrag zur Grenzsicherung und Asylverschärfung wird außerdem argumentiert, die Bekämpfung der illegalen Migration entziehe „Populisten ihre politische Arbeitsgrundlage“. Die AfD nutzte Probleme, Sorgen und Ängste, „die durch die massenhafte illegale Migration entstanden sind, um Fremdenfeindlichkeit zu schüren und Verschwörungstheorien in Umlauf zu bringen“. All das gefährde Deutschlands Stabilität, Sicherheit und Wohlstand. Die AfD sei deshalb ein politischer Gegner.

Was hat es mit den 27 SofortmaßMerz‘ Pläne für die Migrationspolitiknahmen auf sich?

Der zweite Antrag, der insgesamt 27 mögliche Sofortmaßnahmen zur inneren Sicherheit enthält, ist ein Rundumschlag. Darin sind durchaus kontroverse Forderungen, etwa im Bereich der Überwachung, genauso enthalten wie Ideen, die auf breite Zustimmung treffen dürften. Nicht an allen Stellen wird es sehr konkret oder neu, beispielsweise wenn es um den Schutz von Einsatzkräften oder die Stärkung von Frontex geht. Es gibt außerdem Überschneidungen mit dem anderen Antrag, etwa beim Thema Ausreisearrest oder Grenzschutz. Eine Auswahl der Ideen:

  • Videoüberwachung in Echtzeit mitsamt elektronischer Gesichtserkennung, Datenschutz bei der Speicherung von IP-Adressen lockern, Vereinheitlichung der polizeilichen IT-Dienste
  • Stärkung der Nachrichtendienste, Sicherheitsbehörden und der Justiz durch Ausweitung von Befugnissen, bessere Ausstattung und Personalaufbau
  • Verschärfung von Strafen für Körperverletzung
  • Vereinfachung von Ausweisungen straffälliger Asylbewerber und Schutzsuchender, bei schweren Straftaten und auch bei Freiheitsstrafen auf Bewährung
  • Der verpflichtende Rechtsbeistand für Ausreisepflichtige in Abschiebegewahrsam soll abgeschafft werden
  • Sozialleistungen sollen nach dem Grundsatz „Bett, Brot und Seife“ reduziert werden
  • Ausweitung der Liste sicherer Herkunftsstaaten
  • Von Russland und Belarus „instrumentalisierte Migration“ stoppen
  • Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft bei Doppelstaatlern, die schwere Straftaten begehen oder sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richten, ermöglichen

Auch bei einigen dieser Punkte bleibt offen, ob sie sich umsetzen lassen und mit geltendem Recht vereinbar sind.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/merz-antraege-100.html


Pläne für die Migrationspolitik (FDP)

Das FDP-Präsidium fordert in einem Beschluss klare Reformen in der Migrationspolitik – von schnelleren Abschiebungen bis zur Verlagerung von Asylverfahren in Drittstaaten. „Die Dinge müssen beim Namen genannt werden“, betont FDP-Generalsekretär Marco Buschmann.

Die Freien Demokraten haben in einem Beschluss konkrete Maßnahmen erarbeitet, um die irreguläre Migration nach Deutschland zu begrenzen und die öffentliche Sicherheit zu stärken. FDP-Generalsekretär Marco Buschmann betonte auf einer Pressekonferenz am Montag, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichten: „Wenn immer noch sehr viele Menschen nach Deutschland kommen, viele davon ohne Recht hier zu sein, aber zu wenige von denen, die kein Recht haben, hier zu sein, wieder aus dem Land herauskommen, dann baut sich ein immer größeres Problem auf.“ Er unterstrich, dass es Aufgabe seriöser Politik sei, die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen und Lösungen zu liefern: „Es darf nichts tabuisiert werden, die Dinge müssen beim Namen genannt werden.“ 

FDP-Chef Christian Lindner kritisierte im Deutschlandfunk, dass notwendige Maßnahmen „stets von den linken Flügeln von Grünen und SPD verwässert und verzögert“ worden seien. Bereits in der Ampelkoalition habe die FDP wiederholt Vorschläge für eine neue Realpolitik in der Migration eingebracht, die jedoch blockiert worden seien. „Bis heute halten Teile von Grünen und SPD ja auch noch daran fest, dass man vom Familiennachzug bis Aufnahmeprogramm weiter Einwanderung nach Deutschland möchte. Obwohl wir die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger gegenwärtig nicht an jeder Stelle und zu jeder Zeit garantieren“, so Lindner.

Asylverfahren in Drittstaaten durchführen

Ein zentraler Punkt der FDP-Forderungen ist die Verlagerung von Asylverfahren in Drittstaaten. Buschmann bemängelte, dass das Asylrecht aktuell häufig als „Blankoscheck“ für einen jahrelangen Aufenthalt genutzt werde, da die Prüfungsverfahren extrem komplex und langwierig seien. Selbst bei offensichtlich aussichtslosen Anträgen erhielten die Betroffenen währenddessen jahrelang Sozialleistungen. Die FDP fordert im Beschluss gezielte Änderungen: So sollen Asylverfahren umfassend in Drittstaaten ausgelagert werden. Diese Möglichkeit scheitert aktuell oft an bürokratischen Hürden, wie dem sogenannten „Verbindungselement“, das eine besondere Beziehung des Antragstellers zum Drittstaat voraussetzt. Die FDP fordert die Abschaffung dieses Kriteriums. 

Darüber hinaus plädieren die Freien Demokraten für eine europäisch koordinierte Asylpolitik. Anstatt Asylanträge an jeder Binnengrenze neu zu prüfen, sollte der Schwerpunkt auf den relevanten EU-Außengrenzen liegen. Dort sollten die Anträge gestellt und bearbeitet werden.

Abschiebungen beschleunigen und Gefährder festsetzen

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beschleunigung von Abschiebungen. FDP-Fraktionschef Christian Dürr bemängelte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass die Zuständigkeiten in diesem Bereich nicht klar geregelt seien. „Wir haben ein wiederkehrendes Problem: Abschiebungen werden nicht vollzogen, Ausreisepflichtige, die die Öffentlichkeit gefährden, können sich frei bewegen.“ Dies war etwa bei den mutmaßlichen Tätern in Solingen und Aschaffenburg der Fall. Die FDP fordert daher, Gefährder bis zur Ausreise festzusetzen – etwa durch erweiterte Abschiebehaft oder Sicherungsverwahrung. „Es kann nicht sein, dass ein Wiederholungstäter, der gar nicht im Land sein sollte, frei in der Gegend herumläuft“, so Dürr. Zusätzlich fordert die FDP die Etablierung eines effizienten Bedrohungsmanagements, um Gefährder frühzeitig zu identifizieren.

Darüber hinaus setzt sich die FDP für einen umfassenderen Ansatz in der Migrationspolitik ein, der über den klassischen Rahmen des Innenministeriums hinausgeht. Entwicklungszusammenarbeit und Außenpolitik sollen stärker in die deutsche Migrationspolitik eingebunden werden. „Entwicklungshilfe sollte nur an Staaten gehen, die mit uns bei der Migration kooperieren, insbesondere ihre Staatsbürger zurücknehmen“, erklärte Buschmann. Auch rechtliche und praktische Abschiebehindernisse müssten im Rahmen der deutschen Außenpolitik durch Gespräche – etwa mit Afghanistan und Syrien – abgebaut werden. Ein weiterer Punkt im Beschluss betrifft die Erneuerung der EU-Türkei-Erklärung von 2016, um Fluchtbewegungen über die Türkei in die EU zu unterbinden. 

FDP unterstützt die CDU/CSU-Anträge

Die CDU/CSU-Fraktion hat im Bundestag Anträge zur Verbesserung der Migrations- und Sicherheitspolitik vorgelegt, die Christian Lindner im Deutschlandfunk als „Schritt in die richtige Richtung“ bewertete. Angesichts dessen empfiehlt die Parteiführung dem Bundesvorstand und der Bundestagsfraktion, dem Antrag zuzustimmen. Die Parteiführung will den Anträgen unabhängig davon zustimmen, ob die AfD diese ebenfalls unterstützt. Justizminister Marco Buschmann erklärte dazu: „Als unabhängige und demokratische Partei orientieren wir uns allein an der Sache und lassen uns nicht durch das Abstimmungsverhalten anderer Fraktionen beeinflussen.“ Dabei stellte er klar, dass die FDP auch in Zukunft keinerlei Zusammenarbeit mit der AfD eingehen werde, weder bei Kandidaten noch bei Anträgen. „Aber es wäre der Treppenwitz der Geschichte, wenn wir Menschen aus der Mitte der Gesellschaft in die Arme der AfD trieben, indem wir uns von der AfD durch ihr eigenes Verhalten im Parlament einen Maulkorb verpassen ließen.“

Der FDP-Generalsekretär betonte, dass es den demokratischen Parteien gelingen müsse, Lösungen für die Herausforderungen im Bereich Migration zu finden. Andernfalls würden sich immer mehr Menschen extremistischen Parteien zuwenden. „Wir sehen das überall bei unseren Nachbarn: In Frankreich, Italien, Österreich – überall hat es eine Stärkung von Parteien gegeben, die nicht die Prinzipien der liberalen Demokratie fördern wollen.“ Es sei daher jetzt wichtiger denn je, dass die demokratischen Parteien die Sorgen der Menschen ernst nehmen und die Probleme lösen, anstatt sie zu tabuisieren. Nur so könne das Vertrauen in die Politik wieder gestärkt werden.

Quelle: https://www.fdp.de/klare-massnahmen-gegen-irregulaere-migration

1. Der Antrag auf Asyl hat sich in Deutschland zu einem Instrument entwickelt, um Aufenthalt
und Versorgung für mehrere Jahre zu erhalten – auch wenn absehbar ist, dass kein An-
spruch auf Schutz besteht. Dieser faktische Zustand muss sich dringend ändern.

    2. Abschiebeverfahren dauern zu lange. Das gilt insbesondere auch für die Durchführung soge-nannter Dublin-Verfahren. Flüchtlinge, für die ein anderer EU-Staat zuständig ist, werdennicht dorthin überstellt oder erst so spät, dass Deutschland für diese Personen rechtlich zu-ständig wird. Das war etwa bei den mutmaßlichen Tätern von Solingen und Aschaffenburgder Fall. Dieser Zustand muss sich rasch ändern.

    3. Kriegsflüchtlinge sind häufig durch Gewalterfahrungen traumatisiert. Psychische Auffälligkei-
    ten in Verbindung mit Gewalttätigkeit können Indikatoren für die Eigenschaft als Gefährder
    bis hin zur Amokneigung darstellen. Aus der Wissenschaft wird seit langem ein systemati-
    sches Bedrohungsmanagement gefordert, das diese Hinweise erfasst und entsprechende Ge-
    fährdungsanalysen vornimmt, um Gefährder frühzeitig zu identifizieren. Die Innenminister-
    konferenz ist aufgefordert, so schnell wie möglich ein bundesweites Konzept für ein solches
    Bedrohungsmanagement aufzusetzen.

    4. Die Rückführung von irregulären Migranten in ihre Heimatländer muss eine Top-Priorität der
    gesamten Bundesregierung sein. Es darf nicht allein eine Ressortangelegenheit des Bundes-
    ministeriums des Innern bleiben. Nötig ist vielmehr ein strategisch vernetzter Ansatz, der die
    Außenpolitik und die Entwicklungszusammenarbeit als aktives Instrument einsetzt.

    Schuldzuweisungen und Rufe nach Asyl-Verschärfungen

    Ungewöhnlich deutlich hat Kanzler Scholz nach dem Messerangriff von Aschaffenburg die bayerischen Behörden kritisiert. Bayern weist das zurück. Unions-Kanzlerkandidat Merz fordert derweil weitreichende Asyl-Verschärfungen.

    Bei der Frage nach den Konsequenzen aus dem tödlichen Messerangriff von Aschaffenburg sieht Bundeskanzler Olaf Scholz vor allem ein Problem bei der Umsetzung bestehender Gesetze. Ungewöhnlich scharf kritisierte er hierbei die dafür Zuständigen in Bayern: „Es gibt offensichtlich Vollzugsdefizite, insbesondere bei den bayerischen Behörden, die ein großes Problem sind.“

    „Sie sollten sich an die Arbeit machen“

    Es müsse aufhören, „dass nicht alle alles tun dafür, dass man diejenigen, die nicht hier bleiben können, hier nicht auch zurückführt“, sagte Scholz. Es bedrücke ihn „zutiefst persönlich“, was in Aschaffenburg passiert sei. Er werde deshalb nicht akzeptieren, dass diejenigen, die ihre Aufgaben machen müssen, sich damit beschäftigen, davon abzulenken, sagte Scholz bei einem kurzen Statement am Rande eines Wahlkampftermins in Erfurt. „Sie sollten sich an die Arbeit machen, das wäre gut für unser Land.“

    Seine Regierung habe mit Gesetzen die Möglichkeiten für Abschiebungen erleichtert. Er werde auch weiterhin alles dafür tun, diesen Kurs fortzusetzen, sagte Scholz genau einen Monat vor der Bundestagswahl. Er werde sich dafür dafür einsetzen, dass die Rückführungen steigen und dass sich die Zahl der irregulären Migranten reduziert.

    Merz will „faktisches Einreiseverbot“ für Menschen ohne Papiere

    Zuvor hatte Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz drastische Maßnahmen angekündigt, sollte er die Bundestagswahl gewinnen. „Ich werde im Fall meiner Wahl zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland am ersten Tag meiner Amtszeit das Bundesinnenministerium im Wege der Richtlinienkompetenz des Bundeskanzlers anweisen, die deutschen Staatsgrenzen zu allen unseren Nachbarn dauerhaft zu kontrollieren und ausnahmslos alle Versuche der illegalen Einreise zurückzuweisen“, sagte der CDU-Vorsitzende. Er wolle ein „faktisches Einreiseverbot“ für alle Menschen ohne gültige Einreisedokumente.

    Abschiebehaft für Zehntausende?

    Merz forderte zudem einen massenhaften Abschiebegewahrsam von Personen, die ausreisepflichtig seien. Der Bund dürfe den Ländern nicht mehr die Abschiebung allein überlassen. „Der Bund muss auch so schnell wie möglich alle verfügbaren Liegenschaften zur Verfügung stellen, wie etwa leerstehende Kasernen und weitere Gebäude, Containerbauten auf abgeschlossenen Grundstücken, um die Zahl der Plätze im Abschiebegewahrsam signifikant zu erhöhen.“ Es sei inakzeptabel, dass nur 750 Plätze zur Verfügung stünden, obwohl es 42.000 „vollziehbar ausreisepflichtige“ Personen gebe und weiteren 180.000 Personen, die zwar ausreisepflichtig seien, aber in Deutschland geduldet würden.

    Die Bundespolizei müsse zudem Haftbefehle aussprechen können, wenn sie ausreisepflichtige Personen aufgreife. Merz begründete seine Forderungen damit, dass er es nicht hinnehmen wolle, dass diese Anschläge in Mannheim, Solingen und Aschaffenburg die neue Normalität in Deutschland würden. „Das Maß ist endgültig voll.“ Abschiebungen und Rückführungen müssten „täglich stattfinden“ und die Zahl müsse endlich größer werden. „Wir stehen vor dem Scherbenhaufen einer in Deutschland seit zehn Jahren fehlgeleiteten Asyl- und Einwanderungspolitik.“

    Faeser kritisiert Bayern

    Innenministerin Nancy Faeser erklärte in Berlin, es müssten mehrere Fragen aufgeklärt werden. Etwa, warum der Mann noch in Deutschland sei und warum er trotz der Gewalttaten noch auf freiem Fuß gewesen sei. Dabei kritisierte sie auch die bayerische Landesregierung: Offenbar seien dort „einige Dinge schiefgelaufen“. Insofern sei „die Reaktion der Bayern befremdlich“.

    Auch bei der Umsetzung von Abschiebungen kritisierte sie die Länder: „Ich erwarte, dass die Abschiebungen, für die die Länder zuständig sind, auch passieren.“ Es brauche vor allem mehr Konsequenz in der Durchsetzung, der Rechtsstaat müsse mehr Härte zeigen.

    Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) wies die Kritik der Bundesregierung an den bayerischen Behörden zurück. Die Verantwortung über den tatverdächtigen 28-jährigen Afghanen habe beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gelegen.

    „Dublin-Center“ als Reaktion

    Mit Blick auf das derzeitige EU-Asylsystem sagte Faeser: „Die Dublin-Regeln funktionieren nicht mehr“. Als Konsequenz der Tat von Aschaffenburg kündigte sie zwei Maßnahmen an: Zum einen sollen Teile der GEAS-Reformen vorgezogen werden. Dabei geht es um das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem, eine Asylrechtsverschärfung, die die EU im vergangenen Jahr beschlossen hatte.

    Zudem will Faeser sogenannte Dublin-Center schaffen, um Fälle von Menschen zu sammeln, die bereits in anderen Ländern Asyl beantragt haben und die es deshalb nicht noch in Deutschland tun können. Unter anderem sollten diese Menschen in Deutschland keine Leistungen mehr erhalten. Dies solle sicherstellen, dass sie schnell in die für sie zuständigen Länder zurückgeführt werden können.

    Söder fordert „null Toleranz“

    Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert eine verschärfte Migrationspolitik. Die Leitlinien müssten „null Toleranz“ und „null Kompromiss“ sein. „Die Migration überfordert unser Land“, sagte Söder. Das gelte nicht nur in finanzieller Hinsicht. Deutschland sei ein „humanes Land“, aber das könne „am Ende nicht auf Kosten der eigenen Bevölkerung gehen“.

    Die AfD-Bundeschefin und -Kanzlerkandidatin Alice Weidel drängte auf die konsequente Abschiebung von ausreisepflichtigen Migranten. Die Vorsitzende des BSW, Sahra Wagenknecht, sprach von einem Versagen des Kanzlers und seiner Innenministerin. Sie forderte Korrekturen in der Asylpolitik.

    Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/aschaffenburg-messerattacke-debatte-konsequenzen-102.html


    Ungewöhnlich hart und scharf haben sich Politiker Donnerstag über Konsequenzen geäußert. Scholz, Lindner aber besonders Merz. Das hat selbst mich als Beobachter überrascht. Man ist zwar im Wahlkampf, aber der Ton und die Wortwahl ist selbst dafür ungewöhnlich, ganz anders als bei vorherigen Bundestagswahlen. Bei der SPD und Scholz sowie den Grünen halte ich das aber für eine reine Mogelpackung. CDU, FDP und AFD sind da etwas glaubwürdiger.

    Von Christian Dauck

    Messerattacke auf Kindergartengruppe/Psychisch Kranke Asylsuchende Beschäftigungstherapie geben

    Forderungen/Maßnahmen:

    1. Bundesweit alle Psychisch Kranke Asylsuchende Beschäftigungstherapie geben, sowie in der Werkstatt für Behinderte (WfbM) auch Psychisch Kranke beschäftigt werden

    2. Ausreisepflichte Asysuchende/Migranten in Abschiebezentren unterbringen mit Beschäftigungstherapie

    3. Bundesweite Einführung eines Register für psychisch kranke Gefährder

    Christian Dauck


    Nach dem Messerangriff auf eine Kindergartengruppe mit zwei Toten in der bayerischen Stadt Aschaffenburg haben mehrere Politiker Konsequenzen gefordert.

    CDU-Chef Merz sagte, es brauche klare Antworten der Politik, sobald die schreckliche Tat aufgeklärt sei. Bundeskanzler Scholz forderte, die Behörden müssten mit Hochdruck klären, warum der Attentäter überhaupt noch in Deutschland gewesen sei. Aus den gewonnenen Erkenntnissen müssten sofort Messerattacke in AschaffenburgKonsequenzen folgen. Scholz will sich noch am Abend mit den Chefs der Sicherheitsbehörden treffen. An den Gesprächen soll auch Innenministerin Faeser teilnehmen. BSW-Chefin Wagenknecht warf Scholz und Faeser vor, politisch für den Angriff mitverantwortlich zu sein.

    Bei dem Angriff am Mittag in einem Park waren ein zweijähriges Kind und ein 41-jähriger Passant getötet worden. Drei Menschen wurden verletzt. Die Polizei nahm kurz darauf den mutmaßlichen Täter fest. Der 28-Jährige stammt aus Afghanistan. Nach Angaben von Bayerns Innenminister Herrmann hatte er im Dezember sein Asylverfahren abgebrochen und war deshalb ausreisepflichtig. Er war in psychiatrischer Behandlung und bereits wegen Gewalttaten aufgefallen.

    Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/zwei-tote-bei-messerattacke-in-aschaffenburg-politiker-fordern-konsequenzen-102.html

    Innere Sicherheit: CDU beschließt Politikwechsel

    Der CDU-Bundesvorstand hat einen Politikwechsel bei der Inneren Sicherheit beschlossen. Damit wird klar: Mit der CDU in der nächsten Bundesregierung wird die Sicherheitspolitik in Deutschland grundlegend verbessert.

    Nur wer sicher ist, kann in Freiheit leben. Wie aber ist das Sicherheitsgefühl in unserem Land? Wie beeinflussen der Anschlag in Magdeburg, die Terrortaten von Mannheim und Solingen, die massive Zunahme von Messerangriffen und Extremismus unser Leben? Was muss eine gute Bundesregierung tun, damit wir uns wieder sicher fühlen? CDU-Chef Friedrich Merz betont: „Es geht um die grundlegende Frage, ob die Bundesrepublik Deutschland als Gesellschaft und als Wirtschaftsmacht die Chance hat, in Zukunft zu bestehen.“

    Der CDU-Bundesvorstand hat zur Lösung der Sicherheitsprobleme einen Politikwechsel bei der Inneren Sicherheit beschlossen. Damit wird klar: Mit der CDU in der nächsten Bundesregierung wird die Sicherheitspolitik in Deutschland grundlegend verbessert.

    Der Staat muss die Menschen schützen.

    Für die CDU steht fest: Es ist oberste Pflicht unseres Staates, die Menschen in Deutschland zu schützen. Zu Recht erwarten sie einen starken Staat, der Recht und Ordnung durchsetzt und Sicherheit gewährleistet. Doch diese Sicherheit – und mit ihr das Sicherheitsgefühl der Menschen – wurde zuletzt erneut und tiefgreifend erschüttert.

    Friedrich Merz hat zur Debatte im CDU-Vorstand aufgerufen und Dieter Romann als Experten geladen. „Er hat wie wenige in Deutschland einen Überblick über die Sicherheitslage in unserem Land“, stellt CDU-Chef Friedrich Merz ihn vor.

    Die Sicherheitslage erfordert Handeln.

    Klar ist für die Union: Das subjektive Gefühl der Unsicherheit entspricht den gestiegenen Delikten und Verbrechen. Angesichts der offiziellen Zahlen ist Deutschland Hauptzielland der nach Europa kommenden Asylbewerber. Es kommen auch sehr viel mehr Asylbewerber nach Europa, als an der EU-Außengrenze erfasst werden. Nicht alle EU-Staaten erfassen alle EU-Asylbewerber bei der Einreise. Das hat Folgen für Grenzkontrollen innerhalb der EU.

    Es hat auch Folgen für die Städte und Gemeinden: Die Kommunen können eine umfassende Integration nicht mehr gewährleisten. Damit droht die Gefahr zunehmender Parallelgesellschaften. Merz betont dazu: Das kann und darf deutsche Politik nicht zulassen. „Wer nicht begriffen hat, dass die Zuwanderungszahlen sinken müssen, bevor andere Fragen gelöst werden können, der hat die Lage nicht begriffen.“

    Der Staat muss Recht und Ordnung wieder durchsetzen.

    Die Union will das Leben in unserem Land wieder sicherer machen. Das ist Voraussetzung, um Menschenwürde, Leben, Gesundheit, Eigentum, Freiheit und Demokratie erfolgreich gegen die Feinde unserer Gesellschaft zu verteidigen. Um das Vertrauen in den Staat zurückgewinnen, muss Deutschland auch bei der Inneren Sicherheit wieder nach vorne kommen.

    Die CDU setzt auf eine Null-Toleranz-Politik. Die Sicherheitsbehörden werden gestärkt. Nur so können sie zeitgemäß auf neue Bedrohungslagen reagieren. Straftäter und Gefährder mit ausländischem Pass werden konsequent abgeschoben. Die CDU setzt auf ein entschlossenes Vorgehen gegen illegale Migration, um unseren Staat und unsere Gesellschaft vor weiterer Überforderung zu schützen.

    Die CDU hat ihren Kurs hier in den letzten drei Jahren klar korrigiert. Dazu zählt eine entsprechende Wende in der Migrationspolitik. CDU-Rechtspolitiker Günter Krings begründet dazu auch die notwendige Abkehr vom individuellen Recht auf Asyl und Schutz hin zu einem institutionellen Schutzanspruch. In dem Zusammenhang wird auch noch einmal darauf hingewiesen, das Ziel war seit Inkrafttreten vor rund 75 Jahren immer eine heimatnahe Unterbringung der Schutzsuchenden, nicht eine halbe Weltreise zum selbst gewünschten Schutzland.

    Merz betont zum Schluss der Debatte mit Blick auf den gefassten Beschluss: „Der Aufgabenkatalog ist geschrieben. Die Innen- und Sicherheitspolitiker wissen, was zu tun ist.“

    Quelle: https://www.cdu.de/aktuelles/innere-sicherheit/cdu-beschliesst-politikwechsel-fuer-innere-sicherheit/


    Register für psychisch kranke Gefährder: Warum wir bei Terror auch über psychische Vorbelastungen reden müssen

    Braucht Deutschland nach dem Terroranschlag von Magdeburg ein Register für psychisch kranke Gefährder? Mit dieser Forderung hat CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann viel Wut auf sich gezogen. Hier erläutert er seine Idee. Und erklärt, warum sein Vorschlag einer neuen Gefährderkategorie niemanden stigmatisieren soll.

    Der Anschlag von Magdeburg hinterlässt tiefe Spuren. Wieder verloren Menschen völlig sinnlos ihr Leben. Wieder war es ein Angriff auf unser freiheitliches Leben. Viele fragen sich, ob der Rechtsstaat überhaupt in der Lage ist, Anschläge zu verhindern und gefährliche Personen frühzeitig zu erkennen und aus dem Verkehr zu ziehen.  

    Die klare Antwort der Politik muss lauten: Ja! Natürlich gibt es keine absolute Sicherheit.  Aber die Menschen in Deutschland haben ein Recht darauf, dass der Rechtsstaat sein Sicherheitsversprechen einlöst und alles in seiner Macht Stehende tut, damit wir in Sicherheit leben können.  

    Wir brauchen einen Politikwechsel bei der Inneren Sicherheit – eine bessere Ausstattung der Sicherheitsbehörden, eine bessere Vernetzung der Behörden untereinander und letztlich auch einen neuen gesellschaftlichen Konsens, bei dem wir die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung vor Datenschutzinteressen stellen. 

    Einige Täter fielen bisher durchs Raster

    Eine wichtige Frage, die sich als Erstes stellt, ist: Sind unsere bisherigen Strukturen eigentlich in der Lage, Gefährder oder gewaltbereite Personen zu identifizieren und daran zu hindern, Gewalttaten zu verüben?

    In Magdeburg scheinen wir es mit einem Täter zu tun gehabt zu haben, der nicht in das bisherige Täterprofil passt. Unsere bisherigen Gefährderkategorien – Rechtsextremismus, Linksextremismus, Islamismus – haben bei diesem Täter versagt. Man kann sprichwörtlich sagen, dass er durchs Raster gefallen ist. 

    München 2016, Hanau 2020, Würzburg 2021 und jetzt Magdeburg 2024: Immer waren es Einzeltäter, die sich in einer Grauzone zwischen politischem Extremismus und psychischer Vorbelastung befanden. Aus Versatzstücken von extremen Ideologien entwickelten sie – gepaart mit einer psychischen Vorbelastung oder Erkrankung – zerstörerische Gewaltfantasien.

    Warum wir eine neue Gefährderkategorie brauchen 

    Zum Teil waren die Personen zwar bereits polizeibekannt, aber eben nicht als Gefährder eingestuft worden, weil sie nicht in die bisher klassischen Kategorien des politischen Extremismus fielen.

    Wenn von solchen Personen aber Gefahren für die Allgemeinheit ausgehen, müssen diese erkannt werden, bevor die Gewalttat stattfindet. Wir müssen neue Wege in der Gefahrenprävention gehen.  

    Aus meiner Sicht ist es daher unumgänglich, dass wir eine neue Gefährderkategorie einführen, etwa „Gefährder mit gemischter und instabiler Motivation (GIM)“, wie sie zum Beispiel seit langem von Professor Peter R. Neumann vom King‘s College London gefordert wird. Denn hier geht es genau um jene Personen, die eine hohe Gewaltbereitschaft in Verbindung mit psychisch auffälligem Verhalten aufzeigen. 

    Nordrhein-Westfalen geht mit gutem Beispiel voran  

    Dass so etwas möglich ist, zeigt das bundesweit beachtete Projekt „PeRiskoP“ aus NRW. Hier wird nach „Personen mit Risikopotenzial“ geschaut. Bei psychisch kranken Gefährdern oder solchen, die sich gewaltbereit zeigen, berät die Polizei mit Behörden wie Schulen, Gesundheitsämtern und psychiatrischen Einrichtungen über das tatsächliche Gefahrenpotenzial.

    Die Polizei nimmt die Risikobewertung mit einem wissenschaftlich entwickelten Instrument vor. Bei der Bewertung werden im Sinne eines ausgewogenen Bildes neben den Risikofaktoren auch Schutzfaktoren und stabilisierende Aspekte beleuchtet.  

    Binnen drei Jahren wurden im Rahmen von „PeRiskoP“ bislang rund 7000 auffällige Personen überprüft. Aktuell betreut die Polizei Nordrhein-Westfalen mehr als 350 eingestufte Personen. Experten zufolge konnten rund 90 Prozent davon stabilisiert werden. Ein großer Erfolg! 

    Der polizeiliche Analyseverbund muss ausgeweitet werden

    Ich bin dafür, diesem Beispiel zu folgen und „PeRiskoP“ bundesweit zu installieren. Man würde damit eine nationale Vernetzung schaffen, so wie sie von vielen Experten seit langem gefordert wird.

    So auch von Dirk Peglow, Bundesvorsitzender vom Bund Deutscher Kriminalbeamter, der deutschlandweit eine bessere Verzahnung der Sicherheitsbehörden mit Psychiatrien und Psychotherapeuten fordert. 

    Der polizeiliche Analyseverbund muss ausgeweitet, Analyse- und Auswertungskompetenzen müssen zentral gesteuert werden. Warnungen und Hinweise, etwa aus Fulda, müssen sofort auch in Erfurt eingesehen werden können.  

    Deutschland muss wieder sicherer werden. Die Instrumente liegen auf der Hand. Jetzt gilt es zu handeln.

    Quelle: https://www.focus.de/politik/meinung-warum-wir-eine-neue-gefaehrderkategorie-brauchen_id_260607369.html?_sp_pass_consent=true


    Ich bin auch dafür, diesem Beispiel zu folgen und „PeRiskoP“ bundesweit zu installieren. Es braucht eine bessere Verzahnung der Sicherheitsbehörden mit Psychiatrien und Psychotherapeuten.

    Dass so etwas möglich ist, zeigt das bundesweit beachtete Projekt „PeRiskoP“ aus NRW. Hier wird nach „Personen mit Risikopotenzial“ geschaut. Bei psychisch kranken Gefährdern oder solchen, die sich gewaltbereit zeigen, berät die Polizei mit Behörden wie Schulen, Gesundheitsämtern und psychiatrischen Einrichtungen über das tatsächliche Gefahrenpotenzial.

    Die Polizei nimmt die Risikobewertung mit einem wissenschaftlich entwickelten Instrument vor. Bei der Bewertung werden im Sinne eines ausgewogenen Bildes neben den Risikofaktoren auch Schutzfaktoren und stabilisierende Aspekte beleuchtet.

    Herr Linnemann und die CDU stigmatisieren und vorverurteilen Menschen von psychischer Krankheit nicht. Es würde auch kein Klima des Misstrauens und der Angst schaffen. Herr Linnemann und die CDU sollten am Projekt: Register für psychisch kranke Gefährder festhalten und es Bundesweit einführen.

    Es liegt liegt an den Gesundheitsämtern, Verbänden, Werkstatt für Behinderte Menschen (WfbM) und Ambulante/Stationäre Träger usw. ihre Klienten aufzuklären. Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation, Verbände, Gesundheitsämter und Ambulante/Stationäre Hilfen für psychische Kranke sollten ihre Klienten mal bilden und erklären, wie die Welt außerhalb ihrer Einrichtungen funktioniert und man sich an Recht und Gesetz halten sollte aber vor allem das Polizeibeamte von ihrer Waffe Gebrauch machen werden. Als Politiker und Gesetzesverschärfungen zu kritisieren.

    „PeRiskoP“ sollte bundesweit installiert werden. Die Forderung von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann ist richtig. Es braucht ein Register für psychisch kranke Gefährder.